Hamburg. In Japan ist die mühsame Kleinarbeit zur Rekonstruktion von Unfallhergängen im Straßenverkehr bald passé. Für den heimischen Markt hat der japanische Elektronikkonzern Sharp ein Black Box System entwickelt, das bis zu sechs Stunden Fahrverlauf aufzeichnen kann. Herzstück des Hightech-Fahrtenschreibers ist ein sogenannter 2 MP CMOS Sensor kombiniert mit einer 180 Grad Linse, um das Fahrgeschehen über die gesamte Straßenbreite zu erfassen. Das Black Box System gibt es in zwei Ausführungen, einmal für Rückfahranwendungen und zum anderen für den Frontbereich.
Laut Sharp gewinnen auch in Europa solche Sensoren für Kamera gestützte Fahrerassistenzsysteme zusehends an Bedeutung. Für diesen mit 42 Prozent jährlich extrem schnell wachsenden Markt bietet das Unternehmen im Laufe der nächsten ein bis zwei Jahre optimierte CCD und CMOS Automotive Kameramodule an.