Ehningen. Seit Oktober 2014 engagiert sich der Entwicklungsdienstleister Bertrandt als Mitglied der Eclipse Foundation in der openMDM Working Group. Unter dem Dach der Eclipse Foundation haben sich neben den Automobilherstellern Audi, BMW und Daimler auch Zulieferer und Softwareunternehmen zu einer Arbeitsgruppe zusammengetan. Ziel der Arbeitsgruppe ist die Weiterentwicklung von Open-Source-Werkzeugen für das Messdatenmanagement. Dabei werden Messdaten unterschiedlichster Prüfsysteme für die Analysierung, Verwaltung und Archivierung zusammengefasst. Die Eclipse Foundation ist eine gemeinnützige Gesellschaft mit der Aufgabe, die Open-Source-Gemeinschaft und ihre Projekte zu leiten.
Entwicklungen in der Automobilindustrie werden durch Tests, Auswertungen und Simulationen überprüft und abgesichert. Hierbei fallen große Mengen an Messdaten an. Mittels des Messdatenmanagement-Systems openMDM (open Measured Data Management) können Messdaten langfristig und herstellerunabhängig interpretiert, verglichen und zwischen Unternehmen ausgetauscht werden. Ein branchenweit anerkannter Standard mit der Bezeichnung Open Data Service (ODS) dient den Open-Source-Werkzeugen dabei als Basis. Der openMDM-Baukasten ermöglicht es, individuelle Clients für Endanwender einfach zu konfigurieren, was Zeit und Kosten spart. Mit der openMDM Working Group wurde nun ein neuer organisatorischer Rahmen unter dem Dach der Eclipse Foundation geschaffen, um den Standard weiterzuentwickeln und zu verbreiten. „Wir arbeiten schon seit fünf Jahren in der openMDM-Community. Mit dem Beitritt zu Eclipse unterstreichen wir zum einen dieses langjährige Engagement. Zum anderen arbeiten wir mit unseren Kunden und anderen namhaften Unternehmen zusammen, um openMDM zum Vorteil der Branche weiterzuentwickeln“, erklärt Klaus Härtl, Fachbereichsleiter Elektronik bei Bertrandt.