Stuttgart. Der Zulieferer Behr sieht sich gezwungen, die Strukturkosten in Entwicklung und Verwaltung am Stammsitz in Stuttgart um 30 Millionen Euro zu senken. Der Hersteller von Klimaanlagen wird in diesen Bereichen bis zu 300 Stellen über die Nutzung der natürlichen Fluktuation, Altersteilzeitregelungen und ein freiwilliges Abfindungsprogramm abbauen. Sollten diese Maßnahmen nicht ausreichen, kann das Unternehmen auch betriebsbedingte Kündigungen nicht ausschließen, heißt es bei den Stuttgartern. Zudem will Behr mit dem Betriebsrat und der IG Metall über eine weitere Senkung der Arbeitskosten verhandeln. Markus Flik, Vorsitzender der Behr-Geschäftsführung, sieht die Branche vor großen Herausforderungen: „Dies ist keine kurzfristige Krise; die Automobilbranche wird sich nachhaltig verändern. Und weiter: „Wir müssen aber diese einschneidenden Maßnahmen ergreifen, um uns an die dramatische Branchenentwicklung anzupassen“, erläutert er die Kürzungen.
Behr streicht am Stammsitz 300 Stellen
Das Unternehmen Behr will am Firmensitz in Stuttgart bis zu 300 Stellen abbauen. Auch betriebsbedingte Kündigungen will der Spezialist für Fahrzeugklimatisierungen nicht ausschließen. Zudem will Behr mit dem Betriebsrat und der IG Metall über die Senkung von Arbeitskosten verhandeln.
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