Harderwijk. Der niederländische Hersteller von Schweißautomaten, AWL, der vor allem die Automobil- und andere metallverarbeitende Industrien beliefert, verlagert einen Teil seiner Programmierarbeit nach Indien. Die auftragsstarken vergangenen Monate und Projekte mit zunehmender Komplexität, in denen mehr und mehr Roboter integriert werden, haben laut AWL zu einem Engpass in der Entwicklungsabteilung RobCad geführt. Die intensive Suche nach Mitarbeitern oder einer Zulieferfirma in den Niederlanden hatte nicht zur erhofften Kapazitätsausweitung geführt.
Aufgrund steigender Nachfrage habe AWL daher nach Alternativen gesucht. Die Auslagerung von RobCad ist wegen der erforderlichen spezifischen und umfassenden Kenntnisse und Fähigkeiten schwierig. (Projektentwicklung, das Verständnis der Schweißverfahren, Abstimmung der Roboterzeiten und RobCad-Programmierung). Daher wurde die Offline-Programmierung nach Indien vergeben. "Mit bisher exzellenten Ergebnissen", wie es bei AWL heißt. Die Firma in Indien sei sehr kompetent, liefere hervorragende Qualität und die Kommunikation laufe reibungslos.