München. Das in München ansässige Automobil-Netzwerk "Network of Automotive Excellence" (NoAE), an dem unter anderem Audi, Bosch, Freudenberg, Mazda, Opel, Porsche und ZF beteiligt sind, kooperiert in diesem Jahr zum ersten Mal mit Kanada. Dadurch sollen insbesondere Kontakte geschaffen werden zur "Canadian Advanced Technology Alliance" (CATA), zur kanadischen "Networked Vehicle Association" (NVA) in Ottawa und zur "Automotive Parts Manufacturers' Association (APMA).
Bei einem branchen- und länderübergreifenden Wettbewerb unter der Schirmherrschaft des Bundeswirtschaftsministers Rainer Brüderle sucht das Netzwerk jetzt frische Ideen, Innovationen und Lösungen für den Automobilbau und für die Automobilproduktion. Gesucht werden Prozessverbesserungen, Methoden, Verfahren, Technologien und Tools. Dazu kooperiert das Netzwerk erstmals mit einem ganzen Land, nämlich Kanada.
Teilnehmen können weltweit Erfinder, Forscher, Selbständige, Unternehmensgründer, Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Institute, die zu den Themenbereichen innovative Beiträge leisten können. Dabei spielt es nach Angaben des NoAE keine Rolle, aus welcher Branche die Idee kommt oder ob sie bereits in der Praxis verwendet wird oder nicht.
Die Bewerbungsfrist endet am 30. September 2010. Die Anmeldung erfolgt online unter www.noae.com. Die 30 besten von der Jury ausgewählten Vorschläge werden auf dem "Würzburger Automobil Gipfels 2010" einem breiten Fachpublikum vorgestellt. Außerdem unterstützt das Netzwerk die Preisträger für die Dauer eines Jahres.