Ingolstadt. Die Gespräche zwischen Volkswagen und den US-Behörden über die Umrüstung der Sechszylinder-Dieselmotoren machen offenbar Fortschritte. Es sei möglich, noch im Oktober eine Einigung zu erzielen, sagte Dietmar Voggenreiter, Vertriebschef der VW-Tochter Audi, der Nachrichtenagentur Reuters. Spätestens Ende November werde es eine Einigung geben.
Betroffen sind rund 85.000 Fahrzeuge, meist größere SUVs. Sollte VW die Autos nicht nachrüsten können und zurückkaufen müssen, wäre das teuer. Zwar geht es im Vergleich zu den etwa 475.000 Vierzylinder-Modellen nur um eine relativ geringe Zahl an Fahrzeugen, es sind allerdings meist höherpreisige wie Porsche Cayenne oder Audi Q7.