Nach Protesten seiner Händler hat Audi seine Verhandlungen über eine Kooperation mit SAIC auf Eis gelegt. Der Hersteller reagiert damit auf Proteste seiner Händler, wie die Nachrichtenagentur Dow Jones berichtet. Die Händler befürchteten Gewinnrückgänge infolge der Kooperation und hatten deshalb Ausgleichszahlungen von Audi gefordert und mit einem Verkaufsstopp gedroht.
Audi hat den Händlern nun schriftlich zugesichert, die Gespräche mit SAIC erst nach einer Einigung mit ihnen wieder aufnehmen zu wollen. Diese soll bis Ende März erzielt werden, denn dann will Audi die Verhandlungen mit SAIC fortsetzen.
SAIC soll im Rahmen der Zusammenarbeit Autos für Audi sowohl bauen als auch verkaufen. Zugleich wollen die beiden Partner bei der Entwicklung alternativer Antriebe und Mobilitätsdienste zusammenarbeiten.