Im Audi-Stammwerk Ingolstadt arbeitet ein Roboter ohne den sonst üblichen Schutzzaun mit Menschen zusammen. Die "Klebstoffapplikation mit Roboter-Assistenz" (KLARA) spritzt auf Knopfdruck eines Mitarbeiters einen mehr als fünf Meter langen Klebstoffstrang auf das CFK-Dach des RS5 Coupes. Weil das Dach so groß ist, könnte ein Mensch den Klebstoff nicht so präzise auftragen wie ein Roboter.
Im Werk spart der Verzicht auf einen Schutzzaum vor allem Platz. Um die Sicherheit zu gewährleisten, kann der Mitarbeiter den Roboter jederzeit stoppen. Sensoren erkennen, wenn ein Mensch den Roboterarm berührt, auch in diesem Fall wird die Bewegung gestoppt. Gefahren werden durch rote Leuchten angezeigt.
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