München. Volkswagen intensiviert den Austausch mit Ärzten aus Krankenhäusern an seinen ausländischen Standorten. Ziel ist die Weiterentwicklung der medizinischen Versorgung von Volkswagen-Mitarbeitern im Auslandseinsatz. Das Unternehmen hat dazu nun ein Hospitationsprogramm gestartet, an dem 15 leitende Chef- und Oberärzte des FAW-Krankenhauses in Changchun teilnehmen. Entwickelt wurde das Hospitationsprogramm gemeinsam mit dem Klinikum Wolfsburg.
Die teilnehmenden chinesischen Ärzte erhalten detaillierte Einblicke in alle Bereiche des Wolfsburger Klinikums sowie in das Gesundheitswesen von Volkswagen am Standort Wolfsburg. Unterstützt werden sie dabei von Patenärzten und medizinischem Fachpersonal. Neben dem fachlich-medizinischen Austausch sind sprachlich-kulturelle Inhalte ein weiterer Schwerpunkt des Hospitationsprogramms. So startete die erste Gruppe der Teilnehmenden mit einem intensiven Sprachtraining am Carl Duisberg Centrum in Berlin.
"Das Volkswagen-Gesundheitswesen, das Klinikum Wolfsburg und das FAW-Krankenhaus in Changchun pflegen seit vielen Jahren eine zuverlässige Partnerschaft. Mit dem Hospitationsprogramm bauen wir diese gute Zusammenarbeit weiter aus", sagt Rainer Göldner, Leiter des zentralen Gesundheitswesens und des Bereichs Arbeitsschutz bei Volkswagen und auf Unternehmensseite verantwortlich für das Hospitationsprogramm.