Mann+Hummel hat seinen Chef verloren. Alfred Weber, CEO des Filterspezialisten, hat das Unternehmen aus eigenem Wunsch mit sofortiger Wirkung verlassen. Schon im vergangenen Sommer hatte Weber, der neun Jahre an der Spitze des Unternehmens gestanden hat, eine Vertragsverlängerung abgelehnt. Nun hat er aus persönlichen Gründen um eine sofortige Auflösung seines Vertrags gebeten.
Aufsichtsratschef Thomas Fischer dankte Weber für die geleistete Arbeit. Er habe Mann+Hummel grundlegend weiterentwickelt und den Umsatz mehr als verdoppelt, der Ertrag habe sich ebenfalls positiv entwickelt. Gespräche mit möglichen Nachfolger laufen bereits und sind "fortgeschritten", ein neuer CEO soll in den nächsten Monaten ernannt werden.
Mann und Hummel entwickelt und vertreibt Luftfilter für Autos und industrielle Anwendungen. Auch Wasserfilter gehören zum Programm. Das Unternehmen hat mehr als 20.000 Mitarbeiter an über 80 Standorten weltweit. Der Umsatz lag im vergangenen Jahr bei rund 3,9 Milliarden Euro. Die Zentrale befindet sich in Ludwigsburg.
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