Paris. Im vergangenen Jahr hat die Renault-Nissan Allianz weltweit 8,5 Millionen Fahrzeuge verkauft und damit den sechsten Absatzrekord in Folge erzielt. Dabei profitierten der Konzern, zu dem auch der russische Hersteller Avtovaz mit seiner Marke Lada gehört, vor allem von der gestiegenen Nachfrage in den USA; China und Westeuropa. In Brasilien und Russland sah es dagegen düster aus.
Absatzrekord bei Renault-Nissan
Die Renault-Gruppe, zu der neben der Kernmarke auch die rumänische Billigmarke Dacia gehört, verkaufte 2015 weltweit 2,8 Millionen Autos. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Plus von 3,3 Prozent. Nissan legte um 2,1 Prozent auf 5,4 Millionen Autos zu, während Avtovaz dem schwierigen russischen Markt Tribut zollen musste und einen Absatzeinbruch um mehr als 30 Prozent verbuchte. Die westlichen Sanktionen aufgrund des Ukraine-Konflikts sowie der niedrige Ölpreis sind die Hauptgründe für die Wirtschaftskrise in Russland, in deren Folge der Automarkt 2015 um 35 Prozent schrumpfte.
Die wichtigsten Märkte für Renault-Nissan waren 2015 die USA, China, Frankreich, Japan und Russland. In den Vereinigten Staaten, China und Frankreich stieg der Absatz, in Japan und Russland ging er hingegen zurück. Stolz ist man auf die führende Position bei den Elektrofahrzeugen, deren Verkaufszahlen um 2,5 Prozent gestiegen sind. Eine Gesamtzahl von 85.000 Autos ist allerdings immer noch bescheiden angesichts von 8,5 Millionen verkauften Fahrzeugen. Genau genommen ist es ein Prozent.