Austin. Der US-Chiphersteller Freescale Semiconductor mit Stammsitz in Austin (Texas) hat mit dem Mikrocontrollers (MCU) MPC564xA sein Portfolio von 32-Bit Embedded-MCUs für automobile Powertrain- und Getriebeanwendungen ausgebaut. Der Mikrocontroller mit einem für Parallelverarbeitung konzipierten Rechenkern basiert auf der sogenannten Power Architecture-Technologie und wartet nach Angaben des Unternehmens auch unter schwierigen Umfeldbedingungen mit dem nötigen Maß an Rechenleistung und Präzision auf, wie es moderne Motormanagement- und Getriebesteuerungsanwendungen heute voraussetzen.
Der MPC564xA ist für den Betrieb bei Temperaturen bis zu 150 Grad Celsius ausgelegt und eignet sich damit für die Installation im Motorraum ebenso wie für Getriebesteuerungen, die direkt mit dem Getriebeöl in Kontakt stehen. Gleichzeitig kann er dank seines Parallelverarbeitungskonzepts mehr Befehle pro Takt bewältigen als ein "normaler" Rechenkern mit nur einer Ausführungseinheit. Trotz höherer Rechenleistung ist der Stromverbrauch im Vergleich mit den Vorgängerprodukten laut Freescale nur marginal gestiegen.