So sind auch die Zukunftsaussichten für den Einsatz von Aluminium in der Automobilindustrie vielversprechend. Konsequenter Leichtbau ist nach wie vor ein Schwerpunkt in dieser Branche. Auch bei der aktuellen E-Mobilität verliert er nicht an Bedeutung, ganz im Gegenteil, die Fahrzeugmasse beeinflusst nicht nur die Fahrdynamik, sondern auch die Reichweite des Fahrzeuges.
Der wachsende Anteil an Aluminium-Fahrzeugteilen für Karosserien und Strukturen erfordert auch eine kontinuierliche Optimierung bzw. Erweiterung des Produktportfolios im Bereich der Fügetechnologien.
Betrachtet man den Trend zu großen Aluminiumgussstrukturen inklusive der Möglichkeiten zur Funktionsintegration aus dem Blickwinkel hochfester Schraubverbindungen etwas näher, bestehen diverse Herausforderungen.
Lange Fließwege und der unter dem Gesichtspunkt der CO2-Reduzierung sinnvolle Einsatz von Sekundäraluminium fördern die Gefahr von porösen Strukturen und erhöhen damit die Anforderung an eine Lasteinleitung erheblich.
Hinzu kommen weitere Aspekte, wie die Minimierung von Massenanhäufungen (Bauraumoptimierung), die vor dem Hintergrund des Leichtbaus zwingend erforderlich ist. Darüber hinaus verlangen die Besonderheiten der Elektromobilität nach erhöhter technischer Sauberkeit (Partikelfreiheit), egal, ob die Batteriespeicher mittels Funktionsintegration im Mega-Casting integriert werden oder als separate Gehäuse im Hochvoltbereich vorhanden sind. Diese anspruchsvollen Forderungen erfüllt die HELICOIL Technologie bereits seit Jahrzehnten in der Halbleiterindustrie, in der Vakuumtechnik oder auch in Flugzeugtriebwerken.
Besonders innovativ und wirtschaftlich sind zwei aktuelle Weiterentwicklungen im HELICOIL Produktportfolio des Verbindungsexperten Böllhoff.


