Hamburg. Ist ein Pkw-Produzent, der wie Porsche im vergangenen Geschäftsjahr
(2006/2007) nicht weniger als 101.844 Fahrzeuge montiert hat, noch ein
Kleinserienhersteller – und damit attraktiv genug für jenen Kraftwagen-Connaisseur, der ausdrücklich das Besondere schätzt? Und sollte eine Nobelmarke, bei der etwa von insgesamt 37.415 in diesem Zeitraum abgesetzten Fahrzeugen des Typs 911 mit rund 7.700 Stück schon mehr als ein Fünftel auf das Topmodell "Turbo" entfiel, seinen solventen Kunden bewusst zusätzliche Möglichkeiten zur Individualisierung ihrer Autos bieten, um deren individuellen Charakter zu betonen?
Das Management des Porsche-Zentrums Hamburg-Nordwest würde beide Fragen gewiss mit einem klaren "Ja" beantworten. Immerhin planen die Hanseaten für Anfang März ihre "Exclusive und Tequipment Aktionstage 2008", bei denen in ihrem Betrieb an der "Auto-Meile" Nedderfeld vier extravagant gestaltete Porsche-Modelle ausgestellt werden sollen. Die Metropole im Norden Deutschlands zählt zu den Städten mit der höchsten Porsche-Dichte überhaupt. Und obwohl viele der so betuchten wie ehrbaren Hamburger Kaufleute vorzugsweise hanseatisches Understatement pflegen, wissen sie gleichwohl den individuellen Auftritt zu schätzen – auch und gerade auf vier Rädern.