München. Toyota hat BMW als beliebtesten Autohersteller bei der Zusammenarbeit mit den Zulieferern abgelöst, so das Ergebnis einer weltweiten Umfrage von Automotive News Europe unter 134 Zulieferern. Wie schon in der Erhebung vor zwei Jahren belegen die Wettbewerber Audi, Mercedes-Benz und Honda die Ränge drei bis fünf unter insgesamt 21 Herstellern. Allerdings verringerten die Verfolger in der Befragung die Abstände zu den Führenden im Vergleich zu 2006. Am Ende des Rankings liegen die Marken Seat und Chrysler, das Schlusslicht bildet AvtoVAZ. Die größte Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit neuen Lieferanten zeigen AvtoVAZ, General Motors North America und General Motors Europe.
Abgefragt wurde auch das Einkaufsverhalten der Autohersteller. Den größten Preisdruck in den vergangenen zwei Jahren übten die beiden GM-Organisationen und Renault aus. Den geringsten Druck gab es von Porsche, gefolgt von Honda und Jaguar/Land Rover. Obwohl sich BMW mit Rang acht beim Preisdruck immer noch in der „besseren" Hälfte der Autohersteller bewegt, waren die Münchner in der Auswertung der Hersteller, der den Preisdruck in den vergangenen zwei Jahren am stärksten erhöht hat. Den Preisdruck verringert haben hingegen vor allem die Hersteller Jaguar/ Land Rover, Ford of North America und Ford of Europe.
BMW, Mercedes-Benz und Porsche wiederum belegen die Plätze eins, zwei und drei als Hersteller mit den höchsten Anforderungen an die Technologie der Zulieferer-Produkte. Schlusslicht bei diesem Kriterium ist die VW-Tochter SŠkoda, nach Ford of Europe und Seat. Den größten Wert auf Qualität legen nach Einschätzung der Lieferanten die Hersteller Toyota, Honda und Mercedes-Benz. Die drei letzten Plätze bei diesem Kriterium belegten Seat, GM Europe und Fiat.