Stuttgart. Die Arbeitnehmervertreter kämpfen weiter um den Erhalt der Zylinderfertigung am Mahle-Standort in Markgröningen. Das Unternehmen beklagt zu hohe Personalkosten und eine unzureichende Produktivität. Knapp 400 Arbeitsplätze wären von einem möglichen Verkauf betroffen.
Ein Vorschlag des Gesamtbetriebsrats zur Verbesserung der Kostenstruktur und zur Restrukturierung war am 11. Februar von der Mahle-Geschäftsführung abgelehnt worden. In Markgröningen gilt wie an allen deutschen Standorten des Zulieferers eine Beschäftigungssicherung bis Ende 2009. Das nächste Gespräch zwischen der Geschäftsführung und Arbeitnehmervertretern ist für den 26. Februar anberaumt worden.