Berlin. Die Wellergruppe, mittlerweile Deutschlands drittgrößte Autohaus-Gruppe, hat im vergangenen Jahr mit 42.500 Fahrzeugen rund 2.500 Autos mehr verkauft als im Jahr 2006. Der Umsatz samt Aftersales-Geschäft stieg damit um 12,9 Prozent von 711,3 Millionen Euro auf 803 Millionen Euro im Jahr 2007. Burkhard Weller, geschäftsführender Gesellschafter der Wellergruppe, war im November noch von 820 Millionen Euro Jahresumsatz ausgegangen.
Mit einem Plus von 6,25 Prozent im Fahrzeugverkauf hat sich die Wellergruppe deutlich besser entwickelt als der Gesamtmarkt. Das Wachstum kam dabei vor allem aus dem Geschäft mit Gebrauchten, deren Absatz um gut 2000 Fahrzeuge gesteigert wurde. Bei Neuwagen konnte die Wellergruppe um 477 Autos zulegen. Die drei Brands der Gruppe waren dabei unterschiedlich erfolgreich. Während die Brand B&K mit ihren Marken BMW und Mini knapp 1200 Neuwagen und rund 1900 Gebrauchte mehr als im Vorjahr absetzen konnte, wurden bei der Stamm-Marke Auto Weller Probleme deutlich. Der Neuwagenverkauf mit Toyota und Lexus ging um 11,4 Prozent zurück, von 7400 auf 6555 Fahrzeuge. Bei den Gebrauchten gelang eine leichte Steigerung, von 8000 Fahrzeugen im Jahr 2006 auf 8152 Autos im vergangenen Jahr.