Bergisch Gladbach. Die Diskussion über den Kohlendioxidausstoß und das Spritsparpotenzial alternativer Antriebe hinterlässt ihre Spuren bei den Innovationen der weltweit agierenden Automobilkonzerne. Sie legen bei ihren Neuerungen den Schwerpunkt mittlerweile nicht mehr auf die Verbesserung von Komfort und Fahrleistung, sondern richten ihren Fokus auf die gesteigerte Wirtschaftlichkeit und damit Umweltfreundlichkeit der Fahrzeuge. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Center of Automotive der Fachhochschule der Wirtschaft Bergisch Gladbach.
Für die Studie wurden rund 450 Innovationen des vergangenen Jahres von 18 global agierenden Autokonzernen untersucht. Den Schwerpunkt bilden mit 30 Prozent aller Neuerungen antriebstechnische Innovationen. Bei Hybrid- und Brennstoffzellen-Innovationen verzeichnet die Studie eine Verdoppelung im Vergleich zum Vorjahr. Gleiches gilt für konventionelle Antriebe, bei denen der Fokus nun stärker auf Effizienzverbesserung denn auf Leistungssteigerung liegt.