Flensburg. VW hat einen Traumstart ins deutsche Neuwagenjahr 2008 hingelegt. Die Neuzulassungen der Marke legten gegenüber Januar 2007 im knapp 26 Prozent zu. Der Marktanteil des Marktführers aus Wolfsburg stieg dadurch von 17,8 auf 20,3 Prozent. Der Gesamtmarkt legte laut KBA-Daten um 10,5 Prozent zu. Im vergangenen Jahr allerdings hatte VW reichlich Federn lassen müssen. Das Minus bei den Neuzulassungen lag mit 11,7 Prozent höher als im Gesamtmarkt (minus 9,2 Prozent). Ebenfalls deutlich mehr als der Durchschnitt konnten unter den deutschen Herstellern Smart (plus 110,6 Prozent), Audi (plus 13,5 Prozent) und Mercedes (plus 12 Prozent) zulegen. BMW und Mini verkauften um 8,4 Prozent mehr Neuwagen. Porsche steigerte die Zahl der Neuzulassungen nur leicht um 1,7 Prozent. Zu den einzelnen Marken steht das PDF "KBA Januar 2008" unter diesem Artikel zur Verfügung.
Bitter verlief der Januar dagegen für Ford und Opel. Ford verkaufte 12,6 Prozent weniger Autos als im Januar 2007, Opel verlor 12,4 Prozent. Größter Verlierer unter den Importeuren war die Fiat-Tochter Alfa Romeo mit einem Einbruch der Neuzulassungen um knapp die Hälfte auf nur mehr 494 Neuwagen.
Trotz der Belebung des deutschen Automarktesist der Privatkundenanteil auf erschreckend niedrigem Niveau geblieben. Mit 38,1 Prozent lag der Anteil der privaten Autokäufe im Januar exakt auf dem Niveau des schwachen Jahres 2007.