Paris. VW-US-Chef Stefan Jacoby sieht seine Marke trotz eines Absatzrückgangs auf dem US-Markt im September um 9,4 Prozent auf Kurs. "Unsere Ziele für die USA bleiben bestehen", sagte Jacoby auf dem Pariser Automobilsalon gegenüber Automobilwoche. Der Manager verwies auf das im Verhältnis zu anderen Herstellern und dem Gesamtmarkt in den USA gute Abschneiden von VW. Porsches Absatz etwa sank im September um 44 Prozent, die BMW Group verkaufte um knapp 26 Prozent weniger, Daimler über 16 Prozent weniger. Die US-Autobauer verloren ebenfalls deutlich. Bei Ford lag das Absatzminus bei 34 Prozent. Durch gute Verkäufe zu Jahresbeginn ergibt sich bei VW von Januar bis September noch ein leichtes Plus von 0,2 Prozent.
Der US-Markt für Neuwagen befindet sich seit langen Monaten in einer ungebrochenen Abwärtsbewegung. VW will seinen Absatz in den USA dennoch steigern. Erst kürzlich entschied der Volkswagen-Konzern, in Chattanooga (Tennessee) ein eigenes Werk zu errichten, um durch die Produktion vor Ort vom im Vergleich zum Euro schwachen Dollar profitieren zu können. Die Produktion soll 2010 beginnen. Zuletzt hatte VW mit seinem US-Geschäft regelmäßig Verluste eingefahren.