Flensburg. Der März war für viele Autohersteller ein desaströser Verkaufsmonat. In Deutschland wurden nach Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) insgesamt um 14,4 Prozent weniger Wagen neu zugelassen. Am schlimmsten erwischte es unter den deutschen Marken den Sportwagenbauer Porsche, der ein Minus von 30,8 Prozent gegenüber März 2007 hinnehmen musste. Mercedes-Benz kam auf ein Minus 17,9 Prozent, VW verkaufte 15,9 Prozent weniger Neuwagen. Audi lag mit einem Minus von 14,5 Prozent etwa auf dem schwachen Niveau des Gesamtmarkts. BMW/Mini schnitten besser als der Markt ab (minus 5,4 Prozent). Die Daimler-Tochter Smart steigerte die Verkäufe um 57,5 Prozent. Opel dagegen verkaufte 16,6 Prozent weniger, Ford kam mit einem Minus von 25,7 Prozent regelrecht unter die Räder. Eine Übersicht zu den Neuzulassungsszahlen finden Sie unter diesem Artikel im Anhang "KBA März".
Die rote Laterne trug im März auf dem deutschen Neuwagenmarkt die Fiat-Tochter Alfa Romeo, die auf ein Minus von erstaunlichen 80,3 Prozent kam. Subaru verlor 40,7 Prozent, Kia 38,2 Prozent, Toyota und Lexus verkauften um 33,5 Prozent weniger Fahrzeuge in Deutschland.