Köln. Ford hat beim Nutzfahrzeuggeschäft ein Rekordjahr hinter sich. Europaweit erreichten sowohl der Transit mit 224.915 Einheiten als auch der kleinere Transit Connect mit 109.900 Verkäufen Rekordzahlen. In Deutschland stieg der Absatz um 36 Prozent auf insgesamt 38.400 Nutzfahrzeuge. Für dieses Jahr peilen die Kölner in Deutschland eine Steigerung um rund 17 Prozent auf 45.000 Verkäufe an. Auch der Marktanteil im Transportersegment soll mittelfristig deutlich steigen.
"Wir sehen ein Marktanteilspotenzial von zehn Prozent, wenn es uns gelingt, die Volumensteigerung fortzusetzen", sagt Bernhard Schmitz, seit Oktober 2007 Leiter der Nutzfahrzeugsparte bei Ford Deutschland. Für dieses Jahr rechnet Schmitz noch mit einer Sieben vor dem Komma. 2007 war Ford im Transportersegment auf einen Marktanteil von 6,4 Prozent gekommen.
Ford hätte noch mehr Transit und Transit Connect verkaufen können, wenn die Lieferzeiten nicht so lang wären, bedauert Schmitz: "Je nach Ausstattung konnte es sechs Monate bis zur Auslieferung dauern." Dies ist für Gewerbekunden natürlich nicht akzeptabel, weiß der Manager.
"So mancher Händler verkauft seinen Kunden deshalb auch schon mal ein Konkurrenzmodell aus Frankreich oder Italien", ärgert sich Schmitz. Und weil den Händlern jeder Transporter vom Hof weggekauft wird, stehen dort auch so gut wie keine Vorführwagen zur Verfügung.