Flensburg. Nach Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) hat der Gesamtbestand an Pkw in Deutschland im vergangenen Jahr nahezu stagniert. Der Bestand wuchs lediglich um 0,4 Prozent auf 41,184 Millionen gebrauchte und neue Personenkraftwagen. Das KBA erklärt den ungewöhnlich niedrigen Zuwachs mit der extrem schwachen Lage bei den Neuzulassungen im vergangenen Jahr. Im Jahr 2007 waren um 9,2 Prozent weniger Pkw neu zugelassen worden als noch 2006.
Klarer Marktführer auf Deutschlands Straßen bleibt VW mit einem Anteil von 21,3 Prozent. Zu den Einzelheiten und Marken siehe PDF "KBA 2007" unter diesem Artikel. Gefolgt wird VW von Opel (13,8 Prozent), Mercedes (9,2 Prozent), Ford (8,8 Prozent) und BMW/Mini (6,5 Prozent). Stärkster Importeur bleibt Renault (5,3 Prozent), gefolgt von Toyota (3,1 Prozent), Peugeot (2,9 Prozent) und Fiat (2,8 Prozent). Unter den größeren Marken legten Kia (plus 12,6 Prozent), Skoda (plus 12,3 Prozent), und Chevrolet (plus 11,9 Prozent) am stärksten beim Gesamtbestand zu. Die größten Verluste unter den nennenswerten Marken verzeichneten Lancia (minus 4,5 Prozent), Nissan (minus 3,8 Prozent) und Opel (minus 1,7 Prozent).