München. Der Markt der Entwicklungsdienstleister befindet sich im Aufwind. Getrieben durch strengere Umweltauflagen für Autos und die Zunahme der Modellvarianten werden nach Einschätzung von Branchenexperten die externen Entwickler mit wachsenden Umfängen rechnen können.
Abhängen wird der weitere Erfolg der Dienstleister auch davon, ob es ihnen gelingt, den Ingenieurnachwuchs für sich zu begeistern. Eine schwierige Aufgabe: Denn beim Wettbewerb um Talente konkurrieren sie in erster Linie mit ihren Kunden und deren weltweit bekannten Namen.
Das Spektrum der Anbieter im Ranking reicht von Unternehmen, die die gesamte Prozesskette vom Konzept bis zum Derivat abbilden, bis hin zu Spezialisten, die sich auf Themen wie Motorenentwicklung oder Elektroniksysteme fokussieren. Die Spezialisierung der größtenteils aus Deutschland stammenden Unternehmen sorgt auch dafür, dass sich reine Engineeringanbieter neben Dienstleistern wiederfinden, die auch Hardware produzieren, und solchen, die ähnlich wie Zeitarbeitsfirmen lediglich Ingenieure und Techniker an die Industrie "ausleihen".