Köln. Der im Juni vergangenen Jahres eingeführte neue Ford Mondeo hat in Deutschland immer noch nicht den Durchbruch geschafft. Im Gegenteil: Derzeit liegen die Verkaufszahlen der neuen Mittelklasse-Reihe sogar unter denen des Auslaufmodells vor einem Jahr.
Während im ersten Quartal 2007 vom alten Mondeo 7581 Fahrzeuge neu zugelassen wurden, waren es ein Jahr später nur 7367 Einheiten. Im Monat März sieht die Bilanz für den Neuen noch schlechter aus. Vom angepeilten Marktanteilsziel in Deutschland von wenigstens sieben Prozent ist Ford derzeit noch weit entfernt. Im ersten Quartal lag der Anteil bei 5,8 Prozent.
"Wir hatten im Dezember noch eine Menge Händlerzulassungen, die sind jetzt überwiegend weggefallen - deshalb stehen wir in der Statistik schwach da", erklärt der Präsident des Ford-Händlerverbands, Volker Reichstein, die schwache Performance. Dennoch glaubt er an den Erfolg der neuen Ford-Modelle. "Wir liegen beim Auftragseingang für alle Fahrzeuge rund sieben Prozent über dem Vorjahr. Das Bild wird sich in den nächsten Wochen stark aufhellen." Reichstein zufolge findet der Mondeo freilich nicht so viele Geschäftskunden wie erhofft: "Dienstwagenberechtigte Kunden gehen bei uns auch gerne in den Van-Bereich und nehmen sich einen S-Max."