Nürnberg. Die HUK-Coburg Versicherungsgruppe, der Hersteller Ford und die deutschen Ford-Händler haben eine Vereinbarung zur elektronischen Unfallschadenabwicklung getroffen. Gegenstand ist die Anwendung von gemeinsam vereinbarten Prozessen zur schnellen Abwicklung von Unfallschäden. Dazu gehören der elektronische Versand der Kalkulation und die zügige und verbindliche Rückmeldung der Versicherung in Form einer Reparaturkostenübernahme (RKÜ). Auf Basis des Kostenvoranschlags zahlt die HUK Coburg nach der RKÜ-Freigabe ein Drittel der Reparaturkosten als Vorschuss, um die Liquidität der Kfz-Betriebe zu sichern.
Zurzeit wird das Verfahren in sieben Ford-Pilotbetrieben getestet, koordiniert von der Ford-Händler-Dienstleistungsgesellschaft (FHD), einer Tochter des Ford-Partnerverbandes. Bis Ende des Jahres will man 30 bis 40 Ford-Partner in das Projekt einbinden, berichtete FHD-Geschäftsführer Manfred Reddig, bevor das Verfahren Anfang 2010 auf die gesamte Händlerorganisation ausgedehnt werden soll.