Köln. Ford hat im September in seinen 19 wichtigsten europäischen Märkten ein Absatzplus um 12,3 Prozent auf 152.600 Neuwagen erzielt. Der Gesamtmarkt stieg im selben Zeitraum um 2,9 Prozent. Der Marktanteil der Marke stieg damit in den ersten neun Monaten des Jahres um 0,5 Prozentpunkte auf 9,2 Prozent, wie Fords europäischer Verkaufschef Ingvar Sviggum am Montagnachmittag bekanntgab. Im September lag der Ford-Marktanteil in den wichtigsten 19 europäischen Märkten bei 10,1 Prozent.
Absoluter Bestseller war auch im September der noch relativ junge aktuelle Fiesta. Der Kleinwagen fand europaweit 51.400 Käufer. Nummer zwei war der Kompaktwagen Focus (32.100 Fahrzeuge), droittmeist verkaufter Ford war der Mittelklassewagen M ondeo mit 13.300 Neuwagen. Marktführer war Ford im September im Vereinigten Königreich, Irland, Dänemark und der Türkei. In Deutschland verzeichnete die Marke den besten September seit 1999.
Für das kommenden Jahr gab sich Sviggum skeptisch: "Mit dem abrupten Ende von Abwrackprämien in einigen Ländern steht der gesamten Industrie eine ungewisse Zukunft im kommenden Jahr bevor, was die Nachfrage betrifft." Die wichtigsten 19 europäischen Märkte für Ford sind: Österreich, Belgien, Großbritannien, Tschechien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Irland, Italien, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Spanien, Schweden und die Schweiz.