New York. Der US-Automarkt fällt und fällt. Der Februar brachte den meisten Herstellern wieder drastische Einbrüche: Minus 53 Prozent für die Opel-Mutter General Motors, minus 48 Prozent für Ford, minus 37,5 Prozent für den jahrelang erfolgsverwöhnten japanischen Rivalen Toyota. Bei deutschen Herstellern konnten kleinere Wagen die Talfahrt etwas abbremsen, wie aus den Mitteilungen der Hersteller vom Dienstag hervorgeht. So verbuchte der smart bei Daimler im Vergleich zum Vorjahresmonat sogar einen Zuwachs von 28,5 Prozent, während die Verkäufe der Kernmarke Mercedes-Benz um fast ein Viertel abstürzten. Von allen deutschen Autobauern verzeichnete Porsche mit einem Absatzminus von zwölf Prozent den kleinsten prozentualen Rückgang. Die BMW-Verkaufszahlen ließen mit rund einem Drittel am stärksten nach.
Porsche fand, man habe sich mit einem Absatzrückgang von zwölf Prozent auf 1622 Fahrzeuge "wacker geschlagen". Beim 911er gab es einen Rückgang von sechs Prozent auf 617 Fahrzeuge. Die BMW Group habe im vergangenen Monat 15.805 Einheiten und damit 34,7 Prozent weniger verkauft als im Vorjahreszeitraum, teilte das Unternehmen mit. Bei BMW federte der MINI den Abschwung etwas ab. Die Marke BMW verbuchte ein Minus von 37,5 Prozent, die Marke MINI einen Rückgang von 17,2 Prozent.
Der VW-Absatz in den USA ist im Februar um 17,5 Prozent gefallen. Einen besonderen Einbruch gab es beim Passat, dessen Verkäufe im Vergleich zum Vorjahresmonat um 71 Prozent auf knapp 1000 Fahrzeuge einbrachen. Insgesamt wurden 13.660 Autos abgesetzt. Die Verkäufe der Konzerntochter Audi sind im Februar in den USA im Vergleich zum Vorjahr um 24,4 Prozent auf 4.653 Fahrzeuge zurückgegangen. Die Pkw-Sparte von Daimler hat einen Absatzrückgang um ein Fünftel verzeichnet. Die Verkäufe sind um 20,6 Prozent auf 15.614 Fahrzeuge gesunken. Dabei ist das Minus vollständig auf die Kernmarke Mercedes-Benz zurückzuführen. Der smart verkaufte sich dagegen weiterhin hervorragend. Der Absatz des Kleinwagens legte mit 1.415 Fahrzeugen um mehr als 28,5 Prozent zu. Die Verkäufe der Kernmarke Mercedes-Benz sanken um 23,5 Prozent auf 14.199 Einheiten.