Hamburg. BMW-Personalvorstand Harald Krüger hat das erste Halbjahr 2009 als für den Münchner Autokonzern nicht zufrieden stellend abgehakt. Die jüngsten Verkaufszahlen hingegen gäben zwar Anlass zu einer gewissen Zuversicht. Gleichwohl warnte Krüger eindringlich davor, die eher instabile Tendenz zu überschätzen: "Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer – in der Krise müssen wir besser als der Wettbewerb sein", sagte der Topmanager wörtlich im Rahmen der Betriebsversammlung von Mitte Juli, von der Automobilwoche inzwischen ein Protokoll vorliegt.
Bei den BMW-Werkern bedankte sich Krüger für deren Bereitschaft, in schwierigen Zeiten unangenehme Umstände wie Kurzarbeit, Sechs-Tage-Woche oder den kurzfristig anberaumten Einsatz an einem anderen Standort zu akzeptieren. Diese für das Unternehmen immens wichtige Flexibilität sei mit ursächlich dafür, dass bei BMW niemand seinen Arbeitsplatz verlieren müsse. Zum Stichwort Entlassungen äußerte sich Krüger mit den Worten: "Das ist nicht unser Stil".