Köln. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) kann nach mehreren Negativmeldungen etwas durchatmen: Toyota als größter Autobauer der Welt wird sich nicht unter jene japanischen Fahrzeughersteller einreihen, die der Internationalen Automobil Ausstellung (IAA) in diesem Jahr eine Absage erteilen. "Toyota wird bei der IAA dabei sein", teilte eine Sprecherin auf Anfrage der Automobilwoche mit. Gestern hatte Honda, zweitgrößter japanischer Autobauer nach Toyota, dem VDA eine Absage für die diesjährige IAA erteilt. Honda begründete die Entscheidung mit der schlechten Wirtschaftslage weltweit. Man wolle sich "verstärkt auf den Ausbau von Forschung und Entwicklung umweltschonender Produkte" konzentrieren, wie Honda mitteilte. Aus diesem Grund hatte sich Honda bereits von der Formel 1 verabschiedet.
Auch Mitsubishi wird sich in diesem Jahr den Stand in Frankfurt sparen. Die Japaner begründeten ihre Absage mit "außerordentlichen wirtschaftlichen und finanziellen Herausforderungen". Um diesen Herausforderungen zu begegnen, wird sich Mitsubishi in diesem Jahr auf einen internationalen Messeauftritt in jeder Region beschränken. In Europa war dies der Automobilsalon in Genf. Absagen für die von ihm veranstaltete IAA hat der VDA auch aus der Reihe der großen Zulieferer erhalten. So hat sich Continental aufgrund der angespannten Finanzlage ebenfalls entschieden, auf den IAA-Stand zu verzichten. Auch Federal Mogul wird in diesem Jahr nicht in Frankfurt vertreten sein.