Flensburg. VW, Opel und Ford waren im Mai die großen einheimischen Gewinner am Neuwagenmarkt. Sie steigerten den Absatz in Deutschland gegenüber Mai 2008 um 60,2 Prozent, 57,1 Prozent und 48,3 Prozent, ergeben Daten des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA). Auch ausländische Volumenhersteller konnten ihre Absatzzahlen vor allem dank der Abwrackprämie deutlich verbessern. Eine detaillierte Übersicht zu den einzelnen Marken finden Sie im PDF "KBA Mai 2009" unter diesem Beitrag.
Die deutschen Premiumhersteller hingegen blicken auf keinen erfolgreichen Monat am Heimatmarkt zurück. Mercedes verkaufte um 2,4 Prozent weniger Neuwagen als im Mai 2008, bei BMW/ Mini (minus 6,7 Prozent) und Audi (minus 5,1 Prozent) fielen die Rückgänge noch höher aus. Beim Stuttgarter Sportwagenbauer Porsche betrug das Minus minimale 0,9 Prozent. Die Kleinstwagenmarke Smart von Daimler konnte ihre Verkäufe um 13,6 Prozent steigern.
Die Nachfrage vor allem nach Kleinwagen sei ungebrochen, so das KBA. Die Oberklasse und die Obere Mittelklasse führen hingegen "zurzeit mit angezogener Handbremse". Im Segment der "Minis" gab es Zuwächse von 140 Prozent, bei den Kleinwagen von 92,7 Prozent, in der Kompaktklasse 55,7 Prozent. Dagegen verzeichnete das Amt in der Oberklasse (minus 26,4 Prozent) und der oberen Mittelklasse (minus 13,3 Prozent) Rückgänge bei den Neuzulassungen im Mai.