Hamburg. Michael Reinhart ist neben Klaus Bentz neuer Sprecher des Arbeitskreis Autobanken (AKA). Reinhart folgt auf Thomas Brakensiek, der im laufenden Jahr von der BMW Bank in ein norddeutsches Finanzinstitut wechselte und seine Sprecherposition beim AKA abgab. Dies teilte der Arbeitskreis am Dienstag mit. Der 46-jährige Reinhart ist Mitglied des Vorstands der Volkswagen Financial Services AG sowie Geschäftsführer der Volkswagen Bank GmbH und komplettiert das Sprecher-Duo des Branchenverbandes. Der 49-jährige Bentz, seit Mai 2008 Sprecher des Arbeitskreises, ist Vorsitzender der Geschäftsleitung der Fiat Bank GmbH, Vorstandsmitglied der Fiat Group Automobiles Germany AG sowie Geschäftsführer der Fidis Bank GmbH in Österreich.
"Der Fokus unserer Arbeit muss darin liegen, für Kunden auch in Zukunft durch leistungsstarke Finanzdienstleistungen der Schlüssel zur sorgenfreien Mobilität zu sein", sagt Reinhart. "Ein solides, partnerschaftliches Verhältnis zu Hersteller und dem Automobilhandel", sagt Bentz, "ist dabei die Voraussetzung für die individuellen und passgenauen Mobilitätslösungen unserer Mitglieder." Gerade in schwierigen Marktsituationen möchten die Banken der Automobilhersteller ihre Rolle als "Schwungrad" für die Automobilwirtschaft unterstreichen.
Der "Arbeitskreis der Banken und Leasinggesellschaften der Automobilwirtschaft (AKA)" ist ein Zusammenschluss aller namhaften herstellerverbundenen Finanzdienstleistungsgesellschaften (Banque PSA Finance, BMW Financial Services, FGA Bank Germany, Ford Bank, GMAC Bank, Honda Bank, Mercedes-Benz Bank, MKG Bank, RCI Banque, Toyota Financial Services, Volkswagen Financial Services und Volvo Auto Bank). Der AKA fungiert als Sprachrohr für die Banken der Automobilindustrie. Die 12 Mitglieder des AKA sind nach eigenen Angaben Marktführer für automobile Finanzdienstleistungen in Deutschland. Derzeit vertrauen ihnen über zehn Millionen Kunden die Finanzierung ihrer Automobilität an. Die im AKA organisierten Institute repräsentieren 39 Automobilmarken und beschäftigen bundesweit insgesamt rund 9000 Mitarbeiter.