Frankfurt/ Brüssel. Der Neuwagen-Absatz ist im Januar in Europa wegen der ausgeprägten Kaufzurückhaltung um 27 Prozent auf 958.500 Wagen eingebrochen. Auch in den kommenden Monaten dürfte diese rückläufige Entwicklung noch anhalten, teilte der Verband der Automobilindustrie (VDA) am Donnerstag in Frankfurt mit. Konjunkturprogramme sowie staatlichen Maßnahmen zur Stützung der Automobilnachfrage könnten in der zweiten Jahreshälfte aber zu einer allmählichen Erholung der weltweiten Verkäufe führen.
Der Absatz in Westeuropa gab den Angaben zufolge um knapp 27 Prozent auf 891.500 Pkw nach. Während Deutschland (-14 Prozent), Frankreich (-8 Prozent) sowie die Benelux-Staaten (-16 Prozent) mit vergleichsweise moderaten Einbußen die Talfahrt abbremsten, mussten Spanien (-42 Prozent), Italien (-33 Prozent) und Großbritannien (-31 Prozent) starke Rückgänge in Kauf nehmen. In den neuen EU-Ländern gab die Nachfrage im Vergleich zum Vorjahresmonat um ein Drittel nach. Allein in Rumänien halbierte sich der Pkw-Absatz.