Aurora. Der Einbruch der Autoverkäufe führte beim kanadischen Zulieferer-Konzern Magna International im Schlussquartal zu einem Verlust in Höhe von 139 Millionen Dollar. Vor einem Jahr hatte das Minus bei dem Zulieferer bei 148 Millionen Dollar gelegen. Seitdem haben die Autoverkäufe zwar wieder leicht angezogen und der Umsatz stieg um zwölf Prozent auf 5,4 Milliarden Dollar, doch die Folgen der Krise sind für das Unternehmen noch nicht verdaut. Magna hatte seine Produktion zurückgefahren, um sich den neuen Bedingungen anzupassen. Dieser Umbau geht ins Geld.
Im Gesamtjahr summiert sich der Verlust auf fast eine halbe Milliarde Dollar, der Umsatz brach um 27 Prozent auf 17,4 Milliarden Dollar ein. Im laufenden Jahr soll es für das Unternehmen wieder aufwärts gehen, ohne allerdings an die Boomzeiten anknüpfen zu können. Das Management rechnet damit, zwischen 19 und 20 Milliarden Dollar umsetzen zu können. Ob auch ein Gewinn herausspringt, blieb offen.