Herzogenaurach. Der Zulieferer Schaeffler blickt wieder optimistisch in die Zukunft: Erst Mitte November erhöhten die Franken ihre Jahresprognose und erwarten jetzt rund neun Milliarden Euro Jahresumsatz und einen Gewinn von rund 1,35 Milliarden Euro. Im dritten Quartal 2010 erwirtschaftete das Unternehmen einen Konzerngewinn von 147 Millionen Euro und steigerte den Umsatz um 30,7 Prozent auf 2,452 Milliarden Euro. "Unsere Finanzierungssituation hat sich im dritten Quartal 2010 weiter entspannt“, sagt Schaeffler-Finanzchef Klaus Rosenfeld.
Aufgrund der guten wirtschaftlichen Entwicklung zahlt Schaeffler seinen Mitarbeitern in diesem Jahr erstmals eine Erfolgsbeteiligung. Die Nettoverschuldung sank wegen der guten Umsätze bis Ende Juni auf 5,9 Milliarden Euro. Mit Produkten wie den Turboladern, die für verbrauchsarme Downsizing-Motoren gebraucht werden, und weiteren Spritspar- Technologien, die zusammen mit Continental entwickelt wurden, ist der Konzern für die kommenden Jahre gut gerüstet. Der weltweit führende Hersteller von Wälz- und Gleitlagern, die in jedem Automobil gebraucht werden, profitiert natürlich auch in seinem Kerngeschäft vom Aufschwung auf dem Automobilmarkt.