Dearborn. Seit Ford 2007 das SYNC-Infotainment-System einführte, erweitert der OEM kontinuierlich die Funktionen. Das zusammen mit Microsoft entwickelte System erlaubt unter anderem die sprachgesteuerte Nutzung eigener Smartphones oder Mediaplayer. In diesem Jahr will Ford auch die Nutzung der populärsten Smartphone-Apps ermöglichen. Zunächst für Blackberry und das Android-Betriebssystem, später auch für weitere Smartphones.
In die Verbesserung vorhandener und die Entwicklung neuer Apps bezieht der OEM aus Dearborn nun auch freie oder Hobby-Software-Entwickler ein. Dazu eröffnete Ford kürzlich eine eigene Entwickler-Community im Internet (www.syncmyride.com/developer). Obwohl die Website noch nicht komplett fertig gestellt ist, haben sich Ford zufolge bereits im Juli fast 800 App-Entwickler für das "SYNC Mobile Developer Network" registriert.
Auch das für die Einbindung der externen Entwickler erforderliche Application Programming Interface (API) befindet sich bei Ford noch in der Entwicklung. Geplant ist, dass die Entwickler das API sowie einen Satz entsprechender Software-Entwicklungswerkzeuge erhalten und damit ihre Apps entwickeln oder anpassen können. Möglich sein sollen auch Apps, die auf aktuelle Fahrzeugdaten wie Geschwindigkeit, Position (GPS) oder den Kraftstoffverbrauch zugreifen müssen. Die fertigen Apps sollen die Entwickler dann selbst beispielsweise über App-Stores vertreiben können. In Europa will Ford SYNC mit der neuen Generation des Focus einführen.