Duisburg. Das Rabattniveau im deutschen Automarkt lag im Juli auf dem hohen Niveau des Vormonats. Dies zeigt der CAR-Rabatt-Index der Universität Duisburg-Essen. Der Index weist im Juli mit 106 Punkten den gleichen Wert wie im Vormonat auf. Allerdings weisen laut der Rabattstudie "wichtige Verschiebungen in den Einzeldaten darauf hin, dass in den nächsten Monaten mit steigenden Preisnachlässen zu rechnen ist. Während die Konjunktur in Deutschland boomt, liegt der deutsche Automarkt am Boden. Der Grund liegt - neben der heißen Witterung - nahezu vollständig an der Abwrackprämie des letzten Jahres. Mit einer Stabilisierung des Automarkts kann nicht vor November gerechnet werden. Damit bleibt das Rabattniveau fortgesetzt hoch", heißt es in der Studie.
Während die Preisnachlässe bei Audi, BMW, Mercedes, VW der Studie zufolge im Juli leicht zurückgingen, haben Opel, Ford und die Importeure ihre Rabattaktionen verstärkt. Besonders preisaggressiv agiert demnach Opel mit dem neuen Einsteigermodell Corsa Limited, das bis Ende August für 8990 Euro 30 Prozent unter dem Preis des VW-Einstiegs-Polo (70 PS Version) angeboten wird. Gestiegen sind bei Opel und Ford auch die von Internetvermittlern eingeräumten Preisnachlässe für individuell spezifizierbare Fahrzeuge. So wird etwa der Opel Insigna im Durchschnitt mit 24 Prozent Rabatt und der neue Opel Astra mit 22 Prozent Rabatt bei großen Internetvermittlern wie meinauto.de oder car-neo.de angeboten.