Frankfurt/Main. Innerhalb von dreieinhalb Jahren wollen Continental und mehrere Institute der Technischen Universität Darmstadt ein Konzept für ein Fahrsicherheits- und Fahrerassistenzsystem entwickeln. Ziel des Projekts Proreta 3 ist es, im Stadtverkehr Unfälle zu vermeiden und Unfallfolgen zu mindern. Projekte dieser Art haben bei dem Zulieferer Tradition. Die erste Proreta-Kooperation (2002 bis 2006) befasste sich mit der Notbrems- und Notausweich-Assistenz. Bei Proreta 2 (2006 bis 2009) wurde die Überhol-Assistenz zur Vermeidung von Unfällen bei entgegenkommendem Verkehr untersucht.
Laut Peter E. Rieth, Leiter System & Technology der Conti- Division Chassis & Safety, soll Proreta „anhand konkreter Aufgabenstellungen den Wissenschaftsaustausch zwischen Industrie und universitärer Forschung fördern und intensivieren und den wissenschaftlichen Nachwuchs schon früh in die Lösungsfindung anwendungsorientierter Problemstellungen einbinden“. Ähnlich wird das auch an der TU gesehen: „Projekte wie Proreta sind uns wichtig. Sie ermöglichen unseren Studierenden eine spannende Forschungsarbeit mit enger Anbindung an Industrieunternehmen“, erklärt Hermann Winner, Leiter des Fachgebiets Fahrzeugtechnik und Projektleiter Proreta.