Edenkoben. Der US-Zulieferer Tenneco will noch im Verlauf dieses Jahres 21 Millionen Dollar in seine deutschen Standorte investieren. Mit dem Geld sollen vor allem hochwertige Technologien zur Schadstoffkontrolle weiterentwickelt werden. Ein erheblicher Teil der Investitionen für 2011 entfällt auf die Entwicklung und Einführung von Abgasnachbehandlungssystemen für Dieselmotoren von Nutzfahrzeugen. Darüber hinaus werden nach Angaben des US-Unternehmens bevorstehende Produkteinführungen von Pkw-Herstellern wie BMW, Mercedes-Benz und Volkswagen unterstützt.
Zu den aktuellen Entwicklungen des Zulieferers gehören auch ein vollvariables Rückschlagventil sowie ein Gerät zur Wärmerückgewinnung mit der Bezeichnung T.R.U.E.-Clean. Damit lasse sich die Regeneration von Dieselpartikelfiltern bei beliebigen Betriebsbedingungen gewährleisten, verspricht das Unternehmen. Edenkoben ist der europäische Hauptsitz der Tenneco-Sparte Emissionskontrolle. Darüber hinaus unterhält der Zulieferer dort eines seiner zwei Forschungs- und Entwicklungszentren. Daneben verfügt das US-Unternehmen in Deutschland über Werke in Edenkoben, Zwickau, Ingolstadt und Saarlouis. „Mit vier Produktionsstätten in unmittelbarer Nähe zu unseren Kunden sind wir in Deutschland sehr gut aufgestellt“, erklärt dazu Enrique Orta, Vice President und General Manager, Europäische Erstausrüstung (Emissionskontrolle). Insgesamt beschäftigt der Zulieferer hierzulande rund 1500 Mitarbeiter.