Detroit. In Nordamerika haben viele Automarken andere Imageund Zuverlässigkeitswerte als in Europa. Valides Datenmaterial dazu liefert die Nonprofitorganisation Consumers Union mit ihrer Website consumerreports.org. Ihrem jüngst vorgelegten „Annual Auto Survey 2010“ zufolge, der auf den Angaben von 1,3 Millionen Autofahrern beruht, hat sich das Image der Marken in den USA im Jahr 2010 überraschend verändert.
So haben die GM-Marken 2010 eine deutliche Imageverbesserung erfahren, auch wenn sie immer noch unterdurchschnittlich abschneiden. Teilweise rangieren sie aber schon über europäischen Marken. Zuverlässigste US-Automarke ist der Studie zufolge inzwischen Ford, am schlechtesten schneidet Chrysler ab, kaum darüber rangieren Dodge und Jeep. Alle asiatischen Marken erreichen zumindest Durchschnittswerte. Mancher deutsche Autobauer musste dagegen Federn lassen: Audi, BMW und Mercedes- Benz gelten bei den US-Kunden als unzuverlässige Premiummarken. Top-Positionen nehmen in diesem Segment dagegen Porsche, Volvo und Lexus ein.