München. „Born Electric“ prangte in Riesenlettern auf der BMW-Zentrale. Der Hersteller feierte mit einer Lichtinstallation seine neue Submarke BMW i. Seit der Erfolgsstory des Hightech-Konzerns Apple symbolisiert das „i“ den Fortschritt. Nach iPhone und iPad kommt nun das iAuto – das „i“ wird allerdings deutsch ausgesprochen. BMW i stehe „für visionäre Automobile und Dienstleistungen, für inspirierendes Design und ein neues Verständnis von Premiummobilität – mit einer konsequenten Ausrichtung auf Nachhaltigkeit“, erklärte BMWs Marketing- und Vertriebsvorstand Ian Robertson.
Das i für ökologische Fahrzeuge ist ein Pendant zur bereits bestehenden Submarke M, unter der BMW besonders leistungsstarke Autos vermarktet. Das Portfolio von BMW i umfasst Öko-Autos und Mobilitätsdienstleistungen, die seit vier Jahren im Rahmen der internen Organisationseinheit Project i entwickelt werden. Das Unternehmen will so auf die sich rasch ändernden Kundenbedürfnisse reagieren und die steigende Nachfrage nach alternativen Antriebsformen wie Elektro- und Hybridantrieb berücksichtigen. Zudem plant BMW, für Menschen in Ballungsräumen verstärkt alternative Lösungen anzubieten. „Ein echtes Novum werden fahrzeugunabhängige Mobilitätsdienstleistungen sein“, sagte Robertson.
Im Fokus stünden Lösungen zu einer besseren Nutzung des vorhandenen Parkraums sowie Navigationssysteme mit ortsabhängigem Informationsangebot und ein „Premium- Carsharing“. BMW setzt auf Kooperationen mit Partnerunternehmen sowie auf strategische Kapitalbeteiligungen bei Anbietern von Mobilitätsdienstleistungen. Zu diesem Zweck wurde die Beteiligungsgesellschaft BMW i Ventures gegründet und mit 100 Millionen US-Dollar ausgestattet. Als erstes Projekt hat BMW eine Partnerschaft mit dem Navigationsportal „My City Way“ beschlossen, das für mehr als 40 US-Städte unter anderem Verkehrsinformationen und Parkmöglichkeiten anbietet. Weitere 40 Städte außerhalb der USA, darunter München, sollen folgen.