München. Der Sportwagenbauer Porsche will einem Medienbericht zufolge im kommenden Jahr die Produktion leicht reduzieren. Wie das "Wirtschaftsblatt" berichtet, reagiert der Hersteller damit auf die aufziehende Konjunkturkrise. Laut Porsche-Chef Matthias Müller sei es "kein Beinbruch", die Produktion im kommenden Jahr "moderat zu reduzieren". Porsche gebe damit die richtige Antwort auf die derzeitige Situation an den Weltmärkten. Müller zufolge befinden sich diese tendenziell im Rückwärtsgang. "Fakt ist: Das trifft auch die Premiumhersteller". Derzeit gehen die Verantwortlichen beim Autobauer davon aus, dass der Absatz im kommenden Jahr um fünf bis zehn Prozent geringer ausfallen wird als bisher geplant. Konkrete Zahlen nannte Müller jedoch nicht. Im Rahmen seiner langfristigen Strategie strebt Porsche eine operative Umsatzrendite von mindestens 15 Prozent an.
Mit Blick auf die schwierige Situation erklärte Müller aber: "Wir werden das ein oder andere Projekt eventuell verschieben". Im kommenden Jahr soll laut offiziellen Planungen das Kompakt-SUV Macan auf den Markt kommen. Rund ein Jahr vor dem Produktionsstart hat Porsche-Einkaufschef Uwe-Karsten Städter die Kapazität von bisher 45.000 auf 75.000 Einheiten pro Jahr erhöht. Die Fertigung im Werk in Leipzig, das für den Macan erweitert wurde, soll Ende 2013 beginnen. Der Macan basiert auf dem erfolgreichen Audi Q5. Konkurrenten sind neben diesem noch der Mercedes-Benz GLK sowie der BMW X3.Porsche will offenbar 2013 Produktion drosseln
Wegen der aufziehenden Konjunkturkrise will der Sportwagenbauer Porsche im kommenden Jahr die Produktion leicht reduzieren. Damit gibt der Hersteller laut Porsche-Chef Müller die richtige Antwort auf die derzeitige Situation an den Weltmärkten.
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