München. Im vergangenen Jahr haben sich die Stuttgarter ausschließlich auf die Osar-Verleihung konzentriert, im kommenden Jahr sind sie auch beim Super Bowl wieder mit von der Partie. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend. Das Finale der National Football League findet am 3. Februar 2013 im Mercedes-Benz Superdome in New Orleans statt – quasi ein Heimspiel für den Autobauer.
Für die Werbung beim größten US-Sportereignis müssen die Hersteller auch im kommenden Jahr tief in die Tasche greifen. Wie die CBS mitteilt, liegen die Kosten für einen 30-Sekünder zwischen 3,7 und 3,8 Millionen Dollar. Hyundai, Kia und Audi haben sich von diesen hohen Beträgen nicht abschrecken lassen – sie haben ihre Werbeplätze bereits gebucht. Ob VW, BMW und GM im Februar 2013 wieder mit von der Partie sind, ist noch nicht entschieden. Zuletzt hatte die Opel-Mutter angekündigt, auf das sportliche Großereignis, das bis zu 110 Millionen Zuschauer vor den Bildschirm lockt, verzichten zu wollen. In diesem Jahr hat besonders der Werbespot von Chevrolet für Aufsehen gesorgt. Zur Erinnerung: Ein Pick-up schiebt sich langsam durch eine völlig verwüstete und zerstörte Stadt. Überall liegt Schutt herum, es ist ein apokalyptischer Anblick. Was für eine Katastrophe stattgefunden hat, erfährt der Zuschauer nicht, dafür aber etwas anderes: Als sich die wenigen Überlebenden, übrigens alles Fahrer von Pick-ups des Typs Chevrolet Silverado, zusammenfinden, stellt einer von ihnen die Frage "Wo ist Dave?" Zur Antwort bekommt er die traurige Mitteilung "Dave fuhr nicht den langlebigsten, verlässlichsten Laster auf der Straße. Dave fuhr einen Ford."Die Konkurrenz zeigte sich wenig begeistert von diesem Chevrolet-Spot zum Super Bowl, dem Endspiel der amerikanischen Football-Saison: Die Ford F-Serie sei seit 35 Jahren die meistverkaufte Pick-up-Baureihe in Amerika und zudem habe man die meisten Pick-ups mit mehr als 250.000 Kilometer Laufleistung auf der Straße, teilte Ford mit. Das zeige die Langlebigkeit und Zuverlässigkeit Fahrzeuge. Alle diesjährigen Werbespots des Super Bowls können Sie sich hier nochmal anschauen.Mercedes wieder beim Super Bowl dabei
Nach einem Jahr Pause spielt der Stuttgarter Autobauer beim größten US-Sportereignis auch wieder mit. Eines ist klar: Der Hersteller muss für seinen Werbeblock tief in die Tasche greifen – und außerdem die kreativen Einfälle der Konkurrenz überbieten.
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