Toyota/Japan. Der japanische Autobauer Toyota hat laut einem Medienbericht einen deutlich höheren Gewinn eingefahren als Ende Februar prognostiziert. Einem Bericht in der Wirtschaftszeitung "Nikkei" zufolge kann der Hersteller für das vergangene Geschäftsjahr einen operativen Gewinn in Höhe von 350 Milliarden Yen (umgerechnet rund 3,3 Milliarden Euro) verbuchen. Ursprünglich hatten die Japaner wegen der Produktionsausfälle durch das Erdbeben im März 2011, wegen der schweren Überschwemmung in Thailand und wegen des starken Yens nur mit 270 Milliarden Yen geplant.
Zum Erfolg beigetragen haben schlussendlich mehrere Faktoren: Zum Einen hat sich die Nachfrage in Japan und Übersee deutlich verbessert. Zum Anderen hat die Abwertung des japanischen Yen den Gewinn gestützt. Zudem seien die Folgen der Produktionsausfälle durch das Erdbeben und die schweren Überschwemmungen in Thailand bereits Ende des Jahres ausgestanden gewesen. Das wiederum hatte zur Folge, dass Toyota die Produktion ab Januar wieder steigern konnte. Außerdem unterstützte Japan den Kauf umweltfreundlicher Fahrzeuge, was den Absatz der Hybridmodelle Prius und Aqua ankurbelte. Für das Geschäftsjahr 2012/2013 rechnen Experten mit einem operativen Konzerngewinn zwischen rund 800 und 900 Milliarden Yen – zur Verdeutlichung: das wäre mehr als das Doppelte des Vorjahreswertes. Der Hersteller selbst will seine Zahlen am 9. Mai vorstellen. (Foto: Toyota)Toyota: Höherer Gewinn als prognostiziert
Langsam, aber sicher geht es für den Autobauer Toyota wieder bergauf. Einem Medienbericht zufolge haben die Japaner im abgelaufenen Geschäftsjahr ihre eigene Prognose übertroffen und trotz Erdbeben und Überschwemmungen einen operativen Gewinn von 350 Milliarden Yen eingefahren.
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