München. Ford muss in Indien mehr als 100.000 Autos zurück in die Werkstatt rufen und löst damit die größte Rückrufaktion eines Autoherstellers auf dem Subkontinent aus. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, sind etliche Chargen des Kleinwagenmodells "Figo" sowie die Limousine "Classic" vom Rückruf betroffen. Die Autos rollten zwischen Januar 2008 und Februar 2011 vom Band.
Ford India erklärt, dass es sich bei dem Rückruf um eine "freiwillige und vorsorgliche Maßnahme" handle - bislang habe es keine Verletzten aufgrund technischer Probleme gegeben.Grund für den Rückruf sind zum Einen fehlerhafte Schläuche der Servolenkung, zum Anderen könne es Probleme mit der Federung geben. Wegen eines möglichen Öllecks im Schlauch der Servolenkung könne "im Extremfall" ein Feuer ausbrechen. Den Ford Figo bietet der Autobauer seit 2010 in Indien an. Plattform und Technik des Figo stammen vom deutschen Fiesta aus Köln.Erst Ende Juli musste Ford weltweit 485.000 Geländewagen in die Werkstatt zurückbeordern. In Europa, wo das Modell als "Maverick" verkauft wird, waren 4500 Autos betroffen. Grund für den Rückruf war ein Problem mit dem Gaspedal.Ford muss 100.000 Autos in Indien zurückrufen
Der Autobauer Ford hat die größte Rückrufaktion eines Autoherstellers in Indien zu verantworten. Vom Rückruf betroffen sind 100.000 Fahrzeuge des Typs Figo und Classic. Ford musste bereits im Juli weltweit 485.000 Geländewagen in die Werkstätten zurückbeordern.
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