Dearborn/USA. Mitarbeiter des Autobauers Ford legen an den Standorten Dagenham (Essex), Bridgend (South Wales), Halewood (Merseyside) und Southampton für 24 Stunden ihre Arbeit nieder. Grund für den Streik ist eine Ankündigung des Autobauers, ab 2013 die Rentenregelung für neue Mitarbeiter abzuschaffen und darüber hinaus die Löhne kürzen zu wollen. Das berichtet der Nachrichtensender BBC.
Laut einem Ford-Sprecher sind von dieser Neuregelung nur wenige Mitarbeiter betroffen. Ganz anders stellt es die Gewerkschaft Unite dar, die immerhin 1200 weiße Arbeitnehmer vertritt. Demnach hatte sich 67 Prozent des Personals für einen Streik ausgesprochen. Unite-Sprecher Roger Maddison sagte dem BBC-Bericht zufolge: "Unsere Mitarbeiter werden nicht dabei zusehen, wie Ford eine Zwei-Klassen-Gesellschaft für Lohn und Renten aufbaut. Bis jetzt hat Ford noch keine Versuche unternommen, um diese Debatte zu beenden". Die Ford-Mitarbeiter wehren sich vehement gegen die Neuregelung, weil sie laut Maddison befürchten, dass dies erst der erste Schritt ist. Auf lange Sicht gesehen rechnen sie damit, dass ihr Arbeitgeber die komplette Rentenregelung abschaffen will. Mitarbeiter aus der Produktion sind laut Gewerkschaft nicht betroffen, dennoch könnte es durch die Arbeitsniederlegung der anderen Mitarbeiter auch hier zu Verzögerungen kommen. (Foto: Ford)24-Stunden-Streik bei Ford
Nachdem die Verhandlungen mit ihrem Arbeitgeber Ford gescheitert sind, treten die Mitarbeiter des Autobauers von Montag an in einen 24-stündigen Streik. Grund hierfür ist eine Ankündigung des Autobauers, ab 2013 die Rentenregelung für neue Mitarbeiter abzuschaffen und darüber hinaus die Löhne kürzen zu wollen.
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