Untwegeuppenbach. Der Getriebehersteller Getrag hält in den kommenden Jahren einen Börsengang für denkbar. Ein solcher Schritt hänge "unter anderem von den globalen Entwicklungen auf dem Aktienmarkt und dem Bankensektor ab. Wir beobachten, dass der Bankensektor weniger sicher ist als früher“, sagte Geschäftsführer Mihir Kotecha der Automobilwoche. Konkrete Pläne für einen Börsengang gebe es aber nicht. "Um wachsen zu können, müssen wir den bestmöglichen Weg finden, um unser Unternehmen zu finanzieren – unter Berücksichtigung des sich wandelnden Umfelds“, so Kotecha. Im vergangenen Jahr hatte der Zulieferer 2,6 Milliarden Euro Umsatz erzielt. Bis 2016 sollen es mindestens vier Milliarden Euro werden. Ebenfalls 2011 hatte Getrag mit dem chinesischen Autohersteller Dongfeng über dessen Einstieg beim Getriebespezialisten gesprochen und das Achsengeschäft an den britischen Zulieferer GKN verkauft.
Getrag hält sich Option des Börsengangs offen
Der Getriebehersteller Getrag hält in den kommenden Jahren einen Börsengang für denkbar. Ein solcher Schritt hänge "unter anderem von den globalen Entwicklungen auf dem Aktienmarkt und dem Bankensektor ab. Wir beobachten, dass der Bankensektor weniger sicher ist als früher“, sagte Geschäftsführer Mihir Kotecha der Automobilwoche.