Toyota spricht zwar vollmundig von "markantem Design" und einem "innovativen Innenraumkonzept", anecken wollen die Japaner mit ihrem neuen Kompakten aber auch nicht. "Das Auto ist sicher eher mainstream-orientiert", räumt ein Sprecher von Toyota Deutschalnd ein. Schließlich solle er einer möglichst breiten Käuferschicht gefallen. Daher leistet sich der Auris (der Name leitet sich vom lateinischen "aurum" für "Gold" ab) keine Extravaganzen, von der freischwebenden Mittelkonsole einmal abgesehen.
"Einen exakt definierten Ziel-Kunden gibt es nicht, der Auris soll von jung bis alt jeden ansprechen", sagt Produktmanager Klaus Kroppa. Dazu soll auch das umfangreiche Sicherheitspaket beitragen, das dem Kompakten bereits fünf Sterne im Euro-NCAP-Crashtest eingebracht hat. Obendrein spendiert Toyota dem Auris noch eine komplette Serienausstattung, die in der voraussichtlich am meisten georderten Version Sol unter anderem eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik, 16-Zoll-Räder und vier elektrische Fensterheber beinhaltet.
Der günstigste Auris Sol kostet mit dem 97 PS-Benziner 17.400 Euro, fünf Türen schlagen mit weiteren 700 Euro zu Buche. Als Motoren stehen auch ein 1,6 Liter-Benziner, ein Zweiliter-Diesel sowie der 177 PS starke D-Cat-Selbstzünder zur Wahl. Die Preisliste beginnt bei 15.400 Euro, ab dem 3. März steht der Auris bei den Toyota-Händlern. In diesem Jahr rechnen die Japaner noch mit rund 24.000 Verkäufen, in seinem ersten vollen Verkaufsjahr 2008 soll der im englischen Burnaston gebaute Auris über 30.000 neue Kunden finden.