Köln. Während Toyota das Jahresziel für die Gesamte Marke reduziert hat, bleibt die Absatzprognose von 24.000 Fahrzeugen für den Auris erhalten. Seit Markteinführung im März wurden jedoch nur 10.445 Auris zugelassen. Für Udo Jüngling, Geschäftsführer des Toyota-Händlerverbandes ist der neue Name des Corollas einer der wichtigsten Gründe: „Das ist wie wenn VW den neuen Golf nicht mehr Golf nennt“. Zudem fehle es an wichtigen Versionen wie beispielsweise einem Automatikgetriebe für die Benziner. „Diese Kunden akzeptieren das halbautomatische Getriebe nicht“, weiß Jüngling.
Dennoch konnten die Toyota-Händler ihre durchschnittliche Umsatzrendite von minus 0,3 Prozent im ersten Quartal inzwischen auf plus 0,5 Prozent steigern. Der Importeur ist überzeugt, das seine Vertriebspartner das Jahr „mit einem deutlichen Plus abschließen können“. Laut Jüngling kommt „dies auf den Standpunkt an“. Das bisherige Ergebnis reiche auf keinen Fall. Toyota hatte sich für dieses Jahr 153.000 Neuzulassungen vorgenommen, nun plant Toyota-Deutschland-Geschäftsführer Markus Schrick mit 144.000 Fahrzeugen. Der Privatkundenanteil von Toyota und Lexus liegt derzeit bei rund 56 Prozent. „Wir behaupten uns unter widrigen Umständen am Markt“, sagt Schrick.