Der japanische Hersteller verkaufte nach Angaben des ANE Data Centers 8,8 Millionen Fahrzeuge im vergangenen Jahr. VW strebt für dieses Jahr einen Verkauf von sechs Millionen Einheiten an, ein Wachstum gegenüber 5,7 Millionen im vergangenen Jahr. VW müsse seine Produktivität um etwa zehn Prozent jährlich verbessern, betonte Winterkorn."
Jeder in Japan hergestellte Toyota hat einen Kostenvorteil gegenüber einem VW von 3000 bis 4000 Euro," sagte der Konzernchef. Insgesamt will Winterkorn 9,5 Milliarden Euro in den nächsten drei Jahren investieren, um 20 neue Autos zu entwickeln.
Zugleich habe VW große Pläne für den US-Markt: Die Wagen sollten aggressiver und mehr auf die Bedürfnisse von US-Kunden zugeschnitten angeboten werden. “Wir haben zu viele technische Details hinzugefügt, für die die amerikanischen Kunden nicht zahlen möchten, weil sie diese Leistungen nicht benötigen”, sagte Winterkorn der ANE weiter.
Das Ziel von VW in den USA ist es, die Zahl der verkauften Volkswagen- und Audi-Modelle auf eine Million bis 2018 zu verdreifachen. (mik)